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Leiharbeitnehmer Rechtsanwalt Anwalt
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| Leiharbeit ist vor allem Männersachen. Nur 25 Prozent aller Entliehenen waren Leiharbeitnehmerinnen. Ursächlich dafür ist, dass Entleih-Tätigkeiten im gewerblichen Bereich überwiegen: Hilfsarbeiter, Schlosser bzw. Mechaniker. Frauen halfen 2006 vor allem in Organisations-, Verwaltungs- und Büroberufen.
Gemeinsam ist beiden Geschlechtern: Sie werden von ihrer Zeitarbeitsfirma oder Personalservicegesellschaft überwiegend nur kurzzeitig beschäftigt. Von den im ersten Halbjahr 2006 ausgelaufenen Arbeitsverhältnissen zwischen Leiharbeitnehmer und Verleihbetrieb hatten 62 Prozent weniger als drei Monate gedauert. Nur 38 Prozent waren drei Monate oder länger Arbeitnehmer bei ein und dem selben Entleihbetrieb. Die größtenteils kurze Dauer von Leiharbeitsverhältnissen deutet für die Statistiker der Bundesagentur darauf hin, dass Verleiher ihren Personalbestand möglichst flexibel ihrer Auftragslage anpassen und dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer ein Leiharbeitsverhältnis häufig als Übergangslösung sehen.
An Arbeitgebern für Leiharbeitnehmer gab es Mitte letzten Jahres 17.200, die von natürlichen oder juristischen Personen geführt wurden, die eine Erlaubnis zur gewerbsmäßigen Arbeitnehmerüberlassung hatten. Das sind 1.300 mehr als im Vorjahr. 8.400 oder 49 Prozent der Verleihbetriebe waren überwiegend oder ausschließlich in der Arbeitnehmerüberlassung tätig. Den größeren Teil bildeten mit 8.800 jedoch die sogenannten Mischbetriebe, die Arbeitnehmer sowohl selbst beschäftigen als auch verleihen. An Bedeutung verloren haben Verleihbetriebe mit einem bis zu neun Leiharbeitnehmern bzw. mit zehn bis 49. Demgegenüber beschäftigen mittlerweile 20 Prozent der Verleihbetriebe mehr als 50 Leiharbeitnehmer. |  |
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